Kind
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Präklinische Validierung einer künstlichen Plazenta für extrem Frühgeborene

Institution: Uniklinikum RWTH Aachen
Antragsteller: Jan Heyer
Förderlinie:
Translatorik
Präklinische Validierung einer künstlichen Plazenta für extrem Frühgeborene

Die häufigste Todesursache extrem frühgeborener Kindern ist das Atemnotsyndrom, welches zurzeit mit invasiver künstlicher Beatmung behandelt wird. Mit dieser Beatmung gehen jedoch verschiedene Langzeitschäden der Lunge einher.

In diesem Projekt wird ein alternativer Ansatz entwickelt, eine „künstliche Plazenta”, welche Säuglinge an der Grenze der Lebensfähigkeit durch extrakorporalen Gasaustausch unterstützen soll. Dabei muss der dafür zu entwickelnde Oxygenator in der Lage sein mit dem Kind mitzuwachsen und dessen Gastransferbedarf abzudecken, während das extrakorporale Volumen möglichst klein gehalten wird. Ziel ist es außerdem einen Kreislauf mit geringem Widerstand zu entwickeln, der allein durch das fetale Herz betrieben werden kann. In Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal wird ein anwendungssicherer Prototyp entworfen.

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