Entwicklung neuartiger, humanisierter monoklonaler Antikörper mit ultralangen CDRs, die das gp120 HIV-Protein erkennen

Förderbeginn
Institution: Technische Universität München
Hauptantragsteller: Dr. Hristo L. Svilenov
EKFS-Förderlinie: Erstantrag
Grafik

Immunglobulin G (IgG) Antikörper sind wesentliche Komponenten unseres Immunsystems, welche für die Erkennung und Bindung von Antigenen verantwortlich sind. Die Antigenbindung ist von den CDRs (für engl.: complementarity-determining regions) in den variablen Domänen der IgGs abhängig. Kurze CDRs in humanen IgGs begrenzen die Vielfalt der erkennbaren Antigene, wie z.B. das HI-Virus. Interessanterweise sind diverse Rinder-Antikörper mit sehr langen und komplexen CDRs bekannt, die eine Bindung mit hoher Affinität an HIV-Proteine, wie das gp120, ermöglichen. Inspiriert von der Natur dieser Rinder-Antikörper werden wir lange CDRs auf humane Antikörper übertragen, um stabile humanisierte IgG-Antikörper mit sehr langen CDRs zu entwickeln, die mit dem gp120 HIV-Protein binden. Diese neuen IgGs werden Möglichkeiten zur Prävention und Therapie von AIDS eröffnen.

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