LOGIBODY – Schaltbare Antikörper für die Krebsimmuntherapie
Projektpartner:
Prof. Dr. Sebastian Kobold – Stellvertretender Direktor, Abteilung für Klinische Pharmakologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München
Prof. Dr. Sebastian Kobold – Stellvertretender Direktor, Abteilung für Klinische Pharmakologie, Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München
Die Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion ist eine häufige und unzureichend behandelbare Erkrankung. Zur Entwicklung neuer Behandlungskonzepte müssen zum einen Faktoren der Krankheitsentstehung und zum anderen individuelle Krankheitsmechanismen berücksichtigt werden. Im aktuellen Projekt sollen daher molekulargenetische Faktoren der Krankheitsentstehung, der Einfluss einer lokaler Fettgewebsentzündung auf die Erkrankung und die Wirksamkeit der Beeinflussung der arteriellen Steifigkeit durch eine interventionelle Sympathikusmodulation untersucht werden.
Gezielter Ausbau eines Netzwerkes, wissenschaftliche Vorträge, Workshops und verschiedene Networking-Formate für Ärztinnen und Ärzte aller Fach- und Forschungsrichtungen: Das von Clinician Scientists initiierte Meeting steht in der Tradition der Netzwerksymposien in Würzburg 2019 und Jena 2021 und bringt Medizinerinnen und Mediziner aus ganz Deutschland zusammen. Ebenfalls eingeladen sind Medical Scientists (Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der patientennahen Forschung).
Das internationale Symposium des Else Kröner Forschungskollegs TWINSIGHT mit dem Schwerpunkt Systemimmunologie und Hochdurchsatztechnologien findet in den historischen Gemäuern des Juliusspitals in Würzburg statt und ermöglicht den interdisziplinären Austausch zwischen Clinician Scientists und internationalen Experten auf dem Gebiet der translationalen Immunologie und Immuntherapie.
Standortübergreifender Austausch zu Themen aus Immunologie, Inflammation, Infektiologie und Onkologie unter Beteiligung von Clinician Scientists aus Dresden, Jena, Köln, Mainz, Regensburg, Ulm und Würzburg. Informationsveranstaltungen zu diversen Clinician Scientist Netzwerken und Programmen runden das Programm ab.
Weitere interessierte aktive und passive Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen.
Dresden - Stephen Gilbert besetzt ab März 2022 die neue Else Kröner Professur für Medical Device Regulatory Science am Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit der Technischen Universität Dresden. Der gebürtige Nord-Ire wechselt aus der Wirtschaft zurück in die Wissenschaft und wird mit seinem Know-how auf diesem Gebiet die fächerübergreifende Forschung der Dresdner Hochschulmedizin verstärken.
Die EKFS fördert in vielen Projekten klinisch orientierte Forschung in Deutschland. Neben finanzieller Förderung ist aber auch die Interaktion von Akteuren und Programmen ein wichtiger Baustein, um die patientennahe Forschung weiterzubringen. Wissenschaftlicher Austausch, Erfahrungsaustausch auf struktureller und organisatorischer Ebene, aber auch Netzwerkaufbau und der Austausch zu Karriereperspektiven von Forschenden sind wichtige und belebende Elemente für die Entwicklung der forschenden Ärztinnen und Ärzte in Deutschland.
Für seine lebenslange Leistung in der Adipositasforschung erhielt Prof. Dr. Hans Hauner vom Else Kröner Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) der TUM den Friedrich Wassermann Preis 2021. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen des European Congress on Obesity, der als digitale Konferenz stattfand.
"Ich fühle mich sehr geehrt, diesen prestigeträchtigen Preis der EASO (European Association for the Study of Obesity) zu erhalten", so der Ernährungsmediziner Hauner, der auf jahrzehntelange Forschungsarbeit auf diesem Gebiet zurückblicken kann.
Prof. Frank Giordano leitet seit April 2020 die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Bonn. Er ist Spezialist auf dem Gebiet der personalisierten Präzisionsbestrahlung und intraoperativer Bestrahlung von bösartigen Tumoren. Sein Ziel ist es, die Strahlentherapie so zu optimieren, dass Krebspatienten eine individuelle und noch effektivere Behandlung erhalten können. Dieser Ansatz gelingt nur, wenn die Integration von Forschung in den Kliniken ermöglicht wird.
Für die Verbesserung der medizinischen Forschung ist es erforderlich, dass auch Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler medizinische Fragestellungen bearbeiten (Medical Scientists). Obwohl dies vielfach erfolgt, ist die Forschung oft theoretisch orientiert und es fehlt ein tieferes Verständnis von medizinischen Voraussetzungen, klinischen Konsequenzen und den Bedingungen ärztlichen Handelns.