Untersuchung von Calca-kodierten Peptiden zur Modellierung divergenter Mechanismen der Knochenregeneration

Förderbeginn
Institution: Experimentelle Unfallchirurgie, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum
Hauptantragsteller: Johannes Keller
EKFS-Förderlinie: Erstantragstellung
Grafische Übersicht der erwarteten Zielzellen von Calca-kodierten Peptiden im Frakturkallus.

Die gestörte Frakturheilung einschließlich Pseudarthrosen stellt nach wie vor eine klinische Herausforderung dar, da sie mit langen Krankenhausaufenthalten, chronischen Schmerzen und hohen sozioökonomischen Kosten verbunden ist. Patienten mit schweren Verletzungen weisen systemisch erhöhte Konzentrationen von Calca-kodierten Peptiden auf, zu denen Procalcitonin (PCT), Calcitonin (CT) und Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) zählen. Das Projekt zielt daher darauf ab, die Rolle dieser Peptide bei der Knochenregeneration mithilfe von in vivo- und in vitro-Ansätzen aufzudecken.

Wir nehmen an, dass jedes dieser Peptide eine unterschiedliche, jedoch spezifische Wirkung auf Zellen wie knochenbildende Osteoblasten, knochenresorbierende Osteoklasten und Makrophagen ausübt, die für die Knochenregeneration essenziell ist. Basierend auf den definierten Hypothesen erhoffen wir, dass das weitere Verständnis der zugrunde liegenden zellulären Mechanismen sowohl aus klinischer als auch aus wissenschaftlicher Sicht einen konzeptuellen Fortschritt auf dem Gebiet der Unfallchirurgie bedeuten könnte.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.