Die bidirektionale Beziehung zwischen dem Darmmikrobiom und Immunsuppressiva: Auf dem Weg zu einer personalisierten Immunsuppression in der Nierentransplantation

Förderbeginn
Institution: Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg & Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), Heidelberg
Hauptantragsteller: Maral Baghai Arassi
EKFS-Förderlinie: Erst- und Zweitantragsstellung
Image Baghai

Medikamente zur Unterdrückung der Abwehrkräfte (Immunsuppressiva) sind der Grundpfeiler der Transplantationsmedizin. Da jeder Patient anders auf die Immunsuppression reagiert, ist es im Vorfeld der Transplantation schwierig das richtige Medikament und die richtige Dosis festzulegen. Daher kommt es nach Transplantationen oftmals zu Komplikationen. Seit kurzem wird vermutet, dass Bakterien in unserem Darm (das Mikrobiom) die Wirkung und Nebenwirkung von Immunsuppressiva beeinflussen können. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, Mikrobiom-basierte Hinweise (Biomarker) zu entdecken, die bei der Abschätzung des richtigen Medikaments und der richtigen Dosis helfen können, um so die oftmals schwerwiegenden Nebenwirkungen nach Transplantationen zu minimieren.

Weitere Informationen finden Sie hier und unter https://www.embl.de.