Ukraine-Hilfsprojekt: EKFS stellt Fördermittel für Geschwisterkinder krebskranker Kinder bereit

An der Universitätsmedizin Essen werden derzeit 32 krebskranke Kinder aus der Ukraine behandelt. Ergänzend zur medizinischen Behandlung werden die kranken Kinder in die therapeutischen Angebote der Klinik wie Kunst- und Bewegungstherapie eingebunden. Die krebskranken Kinder werden von ihren geflüchteten Müttern und Geschwistern begleitet. Für die gesunden Geschwisterkinder existieren bisher keine therapeutischen Maßnahmen, um die Erkrankung ihres Familienmitglieds und die Kriegsgeschehnisse zu verarbeiten.

Innovative Strategien zur Optimierung von randomisierten therapeutischen Studien durch molekulare Bildgebung und künstliche Intelligenz

Das prostataspezifische Membranantigen (PSMA) ist ein Erkennungsmolekül auf Prostatakrebszellen, das zur Therapie von Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakrebs als Zielstruktur genutzt wird. Die PSMA-Therapie kann eine hohe Effizienz aufweisen und die Überlebenszeit von Patienten verlängern. Aktuell ist jedoch unklar, welche Patienten von der Therapie profitieren. Es soll daher versucht werden, ob durch künstliche Intelligenz und die Charakteristik aller Metastasen sowie weiterer Parameter die Einschlusskriterien für die PSMA-Therapie verbessert werden können.

Intermediate Care Einheit am St. Francis Referral Hospital, Ifakara, Tansania

Situation vor Ort:

Das St. Francis Referral Hospital in Ifakara, Tansania dient als Anlaufstelle für etwa 1,5 Millionen Menschen aus ländlichen Regionen. In der Notaufnahme werden jährlich 88.000 Patientinnen und Patienten – 10 Prozent davon in kritischem Zustand – behandelt. Um Schwerkranke, die in der Notaufnahme erfolgreich behandelt oder operiert wurden weiter zu stabilisieren, wird eine Intermediate Care Einheit (IMC) benötigt.

Ausrichtung eines mobilen Health Camps in der Bergregion Mugu, Westnepal

Situation vor Ort:

Ein Drittel der nepalesischen Bevölkerung hat keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Es mangelt an Gesundheitseinrichtungen sowie kostenlosen Medikamenten. In den ländlichen Gebieten von Nepal gibt es nur schlecht ausgestattete „Health Posts“, die weder einfachste Medizin noch Ärzte bieten. Bis heute sterben Menschen an leicht zu behandelnden Krankheiten oder mangelndem Wissen zu täglicher Hygiene.

 

Medizinische Versorgung von Rohingya-Flüchtlingen und ansässiger Bevölkerung

Situation vor Ort:

Im September 2017 flüchteten nahezu 1 Mio. Menschen der muslimischen Rohingya-Minderheit von Myanmar ins benachbarte Bangladesch. Innerhalb weniger Wochen entstand in Kutupalong auf 12 qkm das weltgrößte Flüchtlingslager. SONNE-International betreibt eine Gesundheitsstation innerhalb des Camps und organisiert regelmäßig mobile Gesundheitscamps für die ansässige Bevölkerung außerhalb des Lagers.
 

Stärkung der gemeindebasierten Mutter-Kind-Gesundheit im ländlichen Mosambik (Memba Bezirk)

Situation vor Ort:

In ländliche Regionen wie dem Memba-Bezirk liegt die Mütter- und Kindsterblichkeitsrate weit über dem Durchschnitt, oft verbunden mit Infektionskrankheiten (wie Malaria) oder schlechte Schwangerschaftsüberwachung und Geburtsbedingungen. Die Kenntnis und die Praktiken der Familien sind unzureichend, weil der Bildungsstand gering ist und der Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung schwierig ist.

Healthcare for Change, Kenia

Situation vor Ort:

Korogocho ist einer der ärmsten Slums in Kenias Hauptstadt Nairobi. Bis zu 300.000 Menschen leben auf eineinhalb Quadratkilometer ohne Zugang zu sauberem Wasser, Bildung oder medizinischer Versorgung. Vor Ort suchen Kinder auf der landesgrößten benachbarten Mülldeponie nach verwertbarem Material, wodurch sie toxische Gase einatmen, ihre Gesundheit gefährden und bedenkliche Lebensmittel konsumieren.
 

Ziele:

Schaffung wichtiger Rahmenbedingung zur Edukation von Kindern durch Förderung von Entwicklung, Ernährung und Gesundheit.