Virtual Reality in der Bewegungsanalyse und Return-to-Play Testung
In diesem Projekt wird untersucht, welchen Einfluss die virtuelle Realität (VR) auf Bewegung hat. Mittels einer Kohorte von n=200 Bundesliga-Sportlerinnen und -Sportlern und in einem neuen, sensorbasierenden 3D-Bewegungslabor wird überprüft, ob sich die Qualität der Bewegungsausführung in VR verändert. Es soll überprüft werden, ob man durch die Simulation von vielfältigen, komplexen Bewegungsszenarien in VR risiko-behaftete Bewegungsmuster demaskieren kann.
„Krankheiten weltweiter Bedeutung“ gewinnt Online-Abstimmung
Bad Homburg v.d. Höhe, 28. April 2022 – Die Online-Abstimmung der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) über das Forschungsfeld für den Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Forschung 2023 ist beendet. Das Forschungsfeld „Krankheiten weltweiter Bedeutung“ hat mit deutlichem Vorsprung und rund 40 Prozent der Stimmen das Rennen gemacht.
Neuer Professor nutzt Künstliche Intelligenz zur Entscheidungsfindung in der Medizin
Der Internist und Wissenschaftler Jakob Nikolas Kather besetzt ab 1. Juni 2022 die neue Else Kröner Professur für „Clinical Artificial Intelligence“ am EKFZ für Digitale Gesundheit der Technischen Universität Dresden.
Nachweis von Nicotinamid-Adenin-Dinucleotid (NAD) in Zellen und Blutplasma
Projektpartner:
Dr. Jennifer Kirwan
Technologieplattform Metabolomik
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin
Präzisions-Immuntherapie: Mutationsspezifische TCR-T-Zelltherapie für MyD88L265P-mutiertes Lymphom – GMP-grade Vektorproduktion und Etablierung der Herstellung der TCR-T Zellen
Projektpartner:
Charité-Stem Cell Facility, Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow Klinikum
Prof. Dr. rer nat. Gerald Willimsky, Institut für Immunologie - Charité-Universitätsmedizin Berlin und Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Dr. rer. nat. Felix Lorenz, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)
Hochskalierung der Antikörper-Protamin-Nanocarrier-vermittelten siRNA-Therapie: Vorbereitung einer klinischen Phase-I-Studie bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML)
In diesem Fördervorhaben soll eine neuartige Therapieoption für die Akute Myeloische Leukämie-Behandlung (AML) erprobt werden, bei der durch Tumorzell-spezifische Antikörper als Transportmolekül sogenannte siRNAs als effizientes Therapeutikum in die AML-Zellen eingeschleust werden, die dort in der Lage sind, bösartig veränderte Genprodukte stillzulegen und das Leukämiewachstum so zu inhibieren.
alphaSEPT - Entwicklung eines immunmodulierenden Biopharmazeutikums der nächsten Generation zur kausalen Behandlung der Sepsis
Sepsis ist eine Indikation mit einem enormen medizinischen Bedarf. In westlichen Ländern sterben mehr Menschen an Sepsis als an den häufigsten Krebsarten zusammen. Bislang existiert keine gute Behandlung. Um dies anzugehen entwickeln wir alphaSEPT. alphaSEPT ist ein neuartiges menschliches Immunsignalmolekül, das im Labor von Prof. M. Feige entwickelt wurde. Es weist immunmodulatorische Eigenschaften auf, die bei Indikationen, welche durch ein aus dem Gleichgewicht geratenes Immunsystem verursacht werden, von zentraler therapeutischer Bedeutung sein können.
Entwicklung einer interaktiven App zur strukturierten Prähabilitation vor großen chirurgischen Eingriffen – PROTEGO MAXIMA
Projektpartner:
Priv.-Doz. Dr. Johannes Fleckenstein
Arbeitsbereich Sportmedizin und Leistungsphysiologie
Institut für Sportwissenschaften
Goethe-Universität Frankfurt
DNA Methylierungs-basierte Klassifikation struktureller Hirnläsionen bei fokaler Epilepsie
In der EU leiden etwa 6 Mio. Menschen an Epilepsie, darunter 800.000 in Deutschland. Strukturelle Hirnläsionen durch Störungen der kortikalen Entwicklung sind eine häufige Ursache für therapierefraktäre Epilepsien. Menschen mit unkontrollierbaren Anfällen leiden ein Leben lang. Epilepsieoperationen sind für einige Patientinnen und Patienten eine kurative Behandlungsoption. Das postoperative Ergebnis hängt von der Art der Läsion und der vollständigen Resektion ab.