Schnelltests für genauere Diagnose bei Hirntumoren

Heidelberg, 16.05.2018 – Bestrahlung nach der OP? Bei bestimmten Hirntumoren, sogenannten Meningeomen, gibt ein neues, in Heidelberg entwickeltes Klassifizierungssystem anhand des "molekularen Fingerabdrucks" darüber sehr zuverlässig Auskunft. Die dazu nötige Analyse von chemischen Mustern an der Erbinformation der Tumorzellen ist allerdings aufwändig - Wissenschaftler der Abteilung Neuropathologie am Universitätsklinikum Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (Ärztlicher Direktor Prof. Dr.

Auf der Suche nach neuem Ansatz gegen Lungenkrebs

Mainz, 04. Mai 2018 – Proteinkinasen regulieren nahezu alle Vorgänge in der Zelle. Ist die Funktion dieser Schlüsselenzyme gestört, so entsteht häufig Krebs. Konkret stehen bestimmte mitogenaktivierte Proteinkinasen (MAPK) im Verdacht, Lungenkrebs auszulösen. In einem neuen Forschungsprojekt will der Zellbiologe Univ.- Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam von der Universitätsmedizin Mainz herausfinden, welche Rolle MAPK bei der Entstehung von Tumoren haben. Auf Basis dieser Erkenntnis lassen sich möglicherweise Wirkstoffe entwickeln, die diese deregulierten Proteinkinasen hemmen.

Forschungsnachwuchs für die Altersmedizin

Das Universitätsklinikum Jena richtet ein Promotionskolleg mit dem Schwerpunkt Altersmedizin ein. Die mit 750.000 Euro von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung geförderte „Jena School for Ageing Medicine“ bietet Medizinstudierenden die Möglichkeit, ein strukturiertes Ausbildungs- und Forschungsprogramm zu durchlaufen. Ziel des Kollegs ist es, dass die Stipendiaten mit eigenen Forschungsarbeiten zu altersbedingten Störungen der Zell- und Organfunktion den Doktorgrad erlangen und ihnen den Karriereweg in die klinische Wissenschaft im Bereich der Altersmedizin eröffnet 

Eine Million Euro für Frankfurter Nachwuchswissenschaftler in der Krebsforschung

Frankfurt a. M./Bad Homburg v.d.H., 11. April 2018 - Das Forschungskolleg „Targeted Therapies“ in Frankfurt ist eines von bundesweit derzeit 17 durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung geförderten Forschungskollegien für Ärztinnen und Ärzte. Es wird von Prof. Simone Fulda, Direktorin des Instituts für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie und designierte Vizepräsidentin für Forschung und akademische Infrastrukturen an der Goethe-Universität Frankfurt, zusammen mit Prof.

KlinStrucMed Programm geht in die zweite Runde

Hannover/Bad Homburg v.d.H., 11. April 2018 - Seit August 2015 fördert die Else Kröner-Fresenius-Stiftung das KlinStrucMed Promotionsprogramm für strukturierte klinische Doktorarbeiten an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Jetzt hat die Stiftung eine zweite Förderperiode für die Dauer von drei Jahren mit einem Fördervolumen von insgesamt 750.000 Euro bewilligt. Ziel des Promotionskollegs ist es, ausgezeichnete klinische Dissertationen zu erreichen, die von den Studierenden in hochrangigen Journalen veröffentlicht werden sollen.

Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert Lärmwirkungsforschung des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz

Mainz/Bad Homburg v.d.H., 26. März 2018 - Seit mehreren Jahren wird vermutet, dass Lärm nicht nur die Nerven strapaziert sondern auch krank macht. Die Lärmforschung an der Universitätsmedizin Mainz hat in diesem Bereich große Fortschritte erzielt. So konnte die Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Zentrum für Kardiologie, Kardiologie I nachweisen, dass insbesondere Fluglärm die Freisetzung von Stresshormonen fördert, den Blutdruck steigert und damit die Gefäßfunktion negativ beeinträchtigt.