Molekulare Mechanismen der genetischen Prädisposition für Depressionen

Depressionen stellen eine häufige Erkrankung dar, die mit einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität einhergeht. Stress ist ein starker Risikofaktor für Depressionen, wobei zusätzlich ein variables genetisches Risiko für die Erkrankung besteht. Wie genetische Faktoren Hirnschaltkreise verwundbar gegenüber Stress Machen, ist allerdings nicht klar.

Evaluation der Wirksamkeit einer Smartphone-basierten, therapeutenbegleiteten Nachsorge nach stationärer Therapie von Patientinnen mit Bulimie - eine randomisiert-kontrollierte Studie (SMART-BN Studie)

Bulimie ist eine Essstörung, die durch Essanfälle und (selbst ausgelöstes) Erbrechen gekennzeichnet ist. Die bisherigen Studien belegen die Wirksamkeit einer stationären Behandlung. Bei Entlassung und der damit einhergehenden verstärkten Konfrontation mit alltäglichen Stressoren sowie dem Übergang in ambulante therapeutische Angebote, zeigt sich oftmals eine erneute Verschlechterung der Symptomatik.

Die Rolle von NFAT5 und beeinträchtigter Entwicklung der endometrialen Blutgefäße

Eine falsche oder schlechte Entwicklung der Blutgefäße in der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) kann zu einer Vielzahl von Komplikationen führen, einschließlich einer Fehlgeburt. Darüber hinaus kann es während der Schwangerschaft auch zu Wachstumsbeschränkungen (IUGR) oder Präeklampsie (PE) kommen. Diese (letzteren) Zustände bleiben die Hauptursache für die Frühgeburt.

Typ-1-Diabetes in Ghana und Deutschland – Immunpathologie zum frühen oder späten Einsetzen der Erkrankung und der Einfluss genetischer und umweltbedingter Faktoren

Der Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung: Dabei zerstört das Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen im eigenen Körper. Die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindesalter bricht in Europa in der Regel im Alter zwischen fünf und 15 Jahren aus. In Subsahara-Afrika hingegen beobachtet man einen im Durchschnitt zehn Jahre späteren Krankheitsbeginn.

Einfluss spezifischer Ernährungsformen auf intestinalen Gewebeschade nach Strahlentherapie

Intakte epitheliale Körperoberflächen stellen physikalische Barrieren dar, die den Organismus vor Krankheitserregern und Nährstoffverlust schützen. Diese Barrierefunktion trägt zu der intestinalen Immunhomöostase bei, ein Gleichgewicht, das zu ausgewogenen Immunantworten beiträgt und vor überschießenden Immunreaktionen schützt. Bestrahlung kann diese Darmbarriere beschädigen. Folgen können intestinale Nebenwirkungen nach einer Strahlentherapie sein. Wir wollen grundlegende Mechanismen untersuchen, die eine solche Schädigung des Darmepithels und die anschließende Regeneration beeinflussen.

Bahnbrechende Gentherapien gegen Erbkrankheiten

Bad Homburg v.d. Höhe/Mailand, 04. Juni 2020 – Die aktuelle Coronavirus-Pandemie verdeutlicht, wie gefährlich uns Virusinfektionen werden können. Unabhängig von der derzeitigen Situation gibt es Personen, deren Körper wehrlos ist gegen Infektionen, weil ihr Immunsystem diese nicht bekämpfen kann – sie leiden an Immunschwächekrankheiten wie ADA-SCID (Adenosine-Deaminase-Severe Combined ImmunoDeficiency) oder dem Wiskott-Aldrich-Syndrom. Der Mailänder Arzt und Forscher Prof. Dr.

Hat das Geschlecht einen Einfluss auf das Wachstum von Gliomen und hängt dies von intrinsischen Eigenschaften der Tumorzellen oder dem Tumormikroenvironment ab?

Das Glioblastom WHO °IV ist der häufigste und bösartigste primäre hirneigene Tumor im Erwachsenenalter. Männer entwickeln signifikant häufiger Glioblastome und haben ein deutlich rascheres Tumorwachstum als Frauen. Die Ursachen hierfür sind aktuell nicht bekannt. Geschlechtsspezifische Therapieansätze existieren nicht.