Ambulante Gesundheitsversorgung in Charkiw Oblast und medizinisch eEvakuierung aus frontnahen Gebieten
Situation vor Ort:
Die medizinische Versorgung in der Region Kupjansk (Oblast Charkiw) ist weitgehend zusammengebrochen. Arztpraxen und Apotheken sind geschlossen, Krankenhäuser kaum erreichbar. Besonders ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftige sind daher auf mobile medizinische Versorgung angewiesen.
Gleichzeitig benötigen in den frontnahen Gebieten der Oblaste Charkiw, Donezk und Dnipropetrowsk rund 290.000 Menschen eine Evakuierung. Insbesondere für mobilitätseingeschränkte und pflegebedürftige Personen fehlen spezialisierte Transportmittel und medizinisch geschulte Evakuierungsteams.
Ziele:
Das Hauptziel des Projektes ist es, die medizinische Grundversorgung in der Region Kupjansk sicherzustellen und gleichzeitig die medizinische Evakuierung vulnerabler Bevölkerungsgruppen aus frontnahen Gebieten in den Oblasten Charkiw, Donezk und Dnipropetrowsk durch spezialisierte Teams und geeignete Transportmittel zu ermöglichen.
3.000 Menschen erhalten allgemeinärztliche Versorgung einschließlich Medikamenten, EKG, Ultraschall und bei Bedarf Überweisung an Spezialkliniken. Weitere 150 vulnerable Menschen werden medizinisch evakuiert und bedarfsgerecht untergebracht.
Eine mobile Klinik bietet in der Region Kupjansk allgemeinärztliche Untersuchungen, EKG, Ultraschall, Medikamentenausgabe und Überweisungen an Fachkliniken an. In den frontnahen Gebieten der Oblaste Charkiw, Donezk und Dnipropetrowsk ermöglichen spezialisierte Teams die medizinische Evakuierung vulnerabler Menschen und organisieren deren bedarfsgerechte Unterbringung.
Das Projekt überbrückt Versorgungslücken in einer Region mit weitgehend zusammengebrochener Gesundheitsinfrastruktur. Die mobile Klinik ermöglicht medizinische Grundversorgung und vermittelt bei Bedarf an Fachkliniken. Medizinische Evakuierungen schaffen für besonders vulnerable Menschen Zugang zu sicherer Unterbringung und weiterführender Versorgung und verbessern so ihre langfristige Versorgung.
Keine