Lieber Herr Eisele, wie schön, dass Sie den Weg zur EKFS gefunden haben. Was waren die wichtigsten Stationen in Ihrem vorherigen Berufsleben?
Mein Berufsleben lässt sich in zwei Blöcke einteilen: Als gelernter Diplom-Ökonom habe ich zunächst zehn Jahre für die Dresdner Bank, für den Bushersteller Kässbohrer und für die BASF u. a. in der internen Revision gearbeitet. Danach wechselte ich in den Non-Profit-Bereich und arbeitete für die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH), die Christoffel Blindenmission, die KfW-Entwicklungsbank und Caritas Schweiz, davon u. a. 13 Jahre an verschiedenen Orten in Brasilien.
Was war Ihr spannendstes Erlebnis in den ersten Monaten in der EKFS?
Das spannendste Erlebnis war meine erste Dienstreise für die Stiftung nach Mwanza am Victoriasee in Tansania, um dort ein Projekt zur Bekämpfung der Bilharziose zu evaluieren. Bilharziose ist eine durch Kontakt mit Süßwasser übertragene Wurminfektion, die in vielen (sub-)tropischen Ländern und Regionen vorkommt und weltweit über 200 Millionen Menschen betrifft. Im Rahmen des Projektes werden rund 75.000 Fischer und ihre Familien regelmäßig untersucht und bei Bedarf behandelt.
Würden Sie uns etwas über Ihre Familie erzählen?
Seit über 30 Jahren bin ich mit meiner brasilianischen Frau verheiratet, die ich 1989 bei meinem ersten Einsatz in Brasilien kennengelernt habe. Wir haben drei Kinder, zwei Mädchen und einen Jungen, und vier Enkelkinder, zwei Jungen (14 und 10 Jahre alt) und zwei Mädchen (3 Jahre und 8 Monate alt). Meine Frau und ich leben in Bensheim und der Rest der Familie wohnt in einem Umkreis von 25 km um Bensheim.
Vielen Dank!