3 Fragen an…. Dr. Jochen Bitzer

Wir freuen uns über unseren neuen Mitarbeiter Dr. Jochen Bitzer. Seit dem 1. März ist er für die medizinisch-humanitäre Entwicklungszusammenarbeit (humanitäre Förderung) bei der EKFS tätig. Herr Bitzer hat uns 3 Fragen beantwortet.
Dr. Jochen Bitzer

Wie sah Ihr Berufsalltag vor der Tätigkeit bei der Else Kröner-Fresenius-Stiftung aus?

Vor Beginn meiner Tätigkeit bei der EKFS lebte ich zusammen mit meiner Frau für fast 5 Jahre in Laos, Südostasien. Ich arbeitete als Gesundheitsdelegierter für das Schweizerische Rote Kreuz und war für Mutter-Kind-Gesundheitsprojekte verantwortlich. Wir haben Gesundheitszentren neu ausgestattet und lokale Ärzte, Hebammen und Krankenpflegekräfte intensiv weitergebildet und betreut. Dabei waren wir sehr nah an der Bevölkerung, die in Laos unter sehr einfachen Bedingungen und oft abgelegen lebt.

Wir haben gehört, dass Sie für den Corona-Dienst eingeteilt waren? Was waren hier Ihre Aufgaben?

Auf Anfrage der Landesärztekammer wurde ich im April 2020 von der EKFS zeitweise freigestellt, um im Ärzteteam des Gesundheitsamtes mitzuarbeiten. Dabei habe ich bei der Corona-Fall-Ermittlung mitgearbeitet. Wir haben speziell die medizinischen Mitarbeitenden, Pflegekräfte in Heimen und Erzieher, die selbst am Coronavirus erkrankt sind, beraten und informiert. Daneben ging es um die Ermittlung der direkten Kontaktpersonen. Unsere Telefonhotline wurde auch von niedergelassenen Arztpraxen in Anspruch genommen, die beim Gesundheitsamt um Rat nachgefragt haben, wenn es um Corona-bedingte Probleme ging wie z.B. die Ausbreitung in Altenheimen einzudämmen.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?  

Ich freue mich immer, wenn ich unseren Enkelkindern zuschauen kann, wie sie größer werden und sich gesund weiterentwickeln. Dabei darf man immer wieder Aussprüche hören, die das Herz erfreuen und einen auch zum Lachen bringen.

Vielen Dank!