Biomarker zur molekularen Risikostratifikation des Prostatakarzinoms

Förderbeginn
Institution: Klinik und Poliklinik für Urologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden
Hauptantragsteller: PD Dr. med. Angelika Borkowetz
EKFS-Förderlinie: Erstantrag
Bild Borkowetz

Die Kombination aus MRT-Bildgebung und Prostatabiopsie verfehlt oft aggressive Prostatakarzinome (PCa). Daher muss die PCa-Diagnostik verbessert werden. Verschiedene tumorbiologische Signalwege kommunizieren direkt mit der Wirkung männlicher Hormone, die essentiell für die PCa-Enstehung sind. Faktoren aus diesen Signalwegen werden in Blut- und Urinproben von 400 Patienten vor MRT/Ultraschall-Biopsie als potenzielle PCa-Diagnosemarker untersucht. Zudem wird die Verteilung dieser Marker im Prostatabiopsiegewebe mit dem Vorkommen der Marker im Blut und Urin verglichen, um zu zeigen, ob eine Hochregulierung der untersuchten Marker auch bei unauffälliger MRT aggressive PCa demaskieren kann. Über die Nachbeobachtung der Patienten wird auch die prognostische Wertigkeit dieser Marker analysiert.

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