Kurzbeschreibung:
Die Alzheimer-Erkrankung früher erkennen: Bluttest bestätigt erstes Krankheitsstadium der Alzheimer-Erkrankung – bei bereits ersten subjektiven Symptomen
Menschen, die über nachlassende kognitive Fähigkeiten klagen, zeigen manchmal schon frühe Anzeichen von Alzheimer – noch bevor die Krankheit überhaupt testpsychologisch oder im Alltag messbare Auswirkungen hat. In unserer Studie konnten wir erstmals mit Bluttests zeigen, dass solche Personen – wenn zusätzlich bestimmte Eiweißablagerungen im Gehirn nachweisbar sind – sich tatsächlich in einer frühen, eigenständigen Krankheitsphase befinden. Besonders der Biomarker phospho-Tau 181-Wert (pTau181) im Blut war bei diesen Personen erhöht und stieg schneller an. Gleichzeitig sagte dieser Wert einen späteren kognitiven Abbau voraus. Unsere Ergebnisse helfen, die Alzheimer-Erkrankung früher zu erkennen und gezielter vorbeugende Therapien zu entwickeln – zu einem allerfrühsten Zeitpunkt, an dem das Gehirn noch nicht stark geschädigt ist.
Publikation:
Mengel, D. et al. Blood biomarkers confirm subjective cognitive decline (SCD) as a distinct molecular and clinical stage within the NIA-AA framework of Alzheimer´s disease. Mol Psychiatry (2025)
Zum Paper: https://www.nature.com/articles/s41380-025-03021-0
Paper of the Month einreichen:
Mit der Serie „Paper of the Month“ berichtet die Else Kröner-Fresenius-Stiftung von den hervorragenden Arbeiten der von ihr geförderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler exemplarisch und druckfrisch. Regelmäßig präsentieren wir kürzlich in besonders renommierten Journalen erschienene, aus der Förderung der Stiftung hervorgegangene und mit entsprechendem acknowledgement versehene Publikationen, jeweils in den Kategorien "Originalarbeit" und "Review". Bei jeder dieser Publikationen sind der Erstautor und/oder der Seniorautor durch die Stiftung gefördert.
Wir laden alle Projektleiter, Stipendiaten und Kollegiaten ein, ihre den genannten Kriterien entsprechenden Arbeit als Vorschlag für das Paper of the Month an Frau Anne Asschenfeldt (a.asschenfeldt@ekfs.de) zu senden.
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