Die ForTra schreibt die Herstellung von Gen- und Zelltherapeutika unter Good Manufacturing Practice (GMP)-Bedingungen aus, die anschließend in einer klinischen Studie mit Patientinnen und Patienten eingesetzt werden sollen.
Gen- und Zelltherapien entwickeln sich rasant und sind ein Schlüssel für zukünftige medizinische Behandlungsstrategien. Dem wird u.a. mit den Fördermaßnahmen der Nationalen Strategie für gen- und zellbasierte Therapien Rechnung getragen.
Die Durchführung klinischer Studien ist ein kostenintensiver und zwingend notwendiger Entwicklungsschritt auf dem Weg der Translation neuer Gen- und Zelltherapeutika in die klinische Anwendung. Um einzelnen innovativen Projekten, die einen hohen „medical need“ adressieren, die Durchführung einer klinischen Studie zu ermöglichen, wird die ForTra die dafür gesetzlich vorgeschriebene Produktion des Studienmaterials unter GMP-Bedingungen finanziell unterstützen. Gefördert werden der gesamte Produktionsprozess oder einzelne Teile davon für verschiedene Gen- und Zelltherapeutika. Für die gesamte Ausschreibung werden bis zu vier Millionen Euro bereitgestellt.
Antragsberechtigt für die Förderung der ForTra gGmbH sind Forscherinnen und Forscher, die an gemeinnützigen Forschungseinrichtungen (Kliniken, Forschungsinstituten etc.) arbeiten.
Der Auswahlprozess der geförderten Projekte erfolgt in zwei Stufen: Die Antragsskizzen sind bis zum 14. November 2025 per Mail an antrag@fortra-forschungstransfer.de einzureichen. Hinweise zur Antragstellung finden sich untenstehend im Download-Bereich.
Ein externes Gutachterpanel identifiziert anhand der Skizzen einzelne Vorhaben, deren Projektleiterinnen und Projektleiter zur Einreichung eines Vollantrags aufgefordert werden. Nach Beurteilung der Vollanträge einschließlich persönlicher Vorstellung der Projekte und Empfehlung durch die Gutachterinnen und Gutachter wird die ForTra nach Einbindung der zuständigen Gremien die Förderbewilligungen voraussichtlich im ersten Quartal des Jahres 2026 erteilen.