Else Kröner-Forschungskolleg der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) wird verlängert

(umg) Forschung und Klinik – wie passt das zusammen? Als Arzt in die Krankenversorgung eingebunden zu sein und gleichzeitig auf hohem Niveau zu forschen, ist heute für viele junge Nachwuchsmediziner in Deutschland schon aus zeitlichen Gründen schwierig umzusetzen. Dabei hat die biomedizinische Wissenschaft in den letzten Jahren viele neue Erkenntnisse über die Entstehung und mögliche Behandlung verschiedenster Krankheiten herausgefunden, die in die Patientenbehandlung eingebunden werden können.

Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Klinische Forschung: Fünf medizinische Fakultäten im Rennen um 40 Millionen Euro

Bad Homburg v.d.H., 30. Juli 2018 – 40 Millionen Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren: Für fünf medizinische Fakultäten geht der Wettbewerb um ein Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Klinische Forschung weiter. Durchgesetzt haben sich von insgesamt 27 Hochschulen die Technische Universität Dresden, die Georg-August-Universität Göttingen, die Medizinische Hochschule Hannover, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Ludwig-Maximilians-Universität München. Bis Ende des Jahres haben sie nun Zeit, ihre Vollanträge bei der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) einzureichen.

Schnelltests für genauere Diagnose bei Hirntumoren

Heidelberg, 16.05.2018 – Bestrahlung nach der OP? Bei bestimmten Hirntumoren, sogenannten Meningeomen, gibt ein neues, in Heidelberg entwickeltes Klassifizierungssystem anhand des "molekularen Fingerabdrucks" darüber sehr zuverlässig Auskunft. Die dazu nötige Analyse von chemischen Mustern an der Erbinformation der Tumorzellen ist allerdings aufwändig - Wissenschaftler der Abteilung Neuropathologie am Universitätsklinikum Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (Ärztlicher Direktor Prof. Dr.

Auf der Suche nach neuem Ansatz gegen Lungenkrebs

Mainz, 04. Mai 2018 – Proteinkinasen regulieren nahezu alle Vorgänge in der Zelle. Ist die Funktion dieser Schlüsselenzyme gestört, so entsteht häufig Krebs. Konkret stehen bestimmte mitogenaktivierte Proteinkinasen (MAPK) im Verdacht, Lungenkrebs auszulösen. In einem neuen Forschungsprojekt will der Zellbiologe Univ.- Prof. Dr. Krishnaraj Rajalingam von der Universitätsmedizin Mainz herausfinden, welche Rolle MAPK bei der Entstehung von Tumoren haben. Auf Basis dieser Erkenntnis lassen sich möglicherweise Wirkstoffe entwickeln, die diese deregulierten Proteinkinasen hemmen.