Else Kröner Fresenius Zentrum $ für Nephrologische Forschung

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung hat im Oktober 2022 das Else Kröner Fresenius Zentrum für Nephrologische Forschung gegründet.

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Mit der Etablierung einer eigenen Klinik für den Fachbereich Nephrologie legt das Universitätsklinikum Frankfurt einen neuen Schwerpunkt auf die Nierenforschung. Gemeinsam mit der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) ist das Else Kröner Fresenius Zentrum für Nephrologische Forschung entstanden. Die EKFS unterstützt die Neugründung mit zehn Millionen Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren, um einen Fortschritt bei der Erforschung von Nierenkrankheiten anzustoßen. Prof. Dr. Dr. Thimoteus Speer, Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie, hat die Leitung der Klinik übernommen. Im Fokus des neuen EKFZ steht die translationale Forschung. Gewonnene Erkenntnisse sollen zeitnah eine direkte Anwendung im klinischen Alltag finden, um neue therapeutische Ansätze für Patientinnen und Patienten zu identifizieren.

In Deutschland sind mehr als neun Millionen Menschen von einem chronischen Nierenleiden betroffen. 80.000 benötigen eine Dialysebehandlung. 2.000 Spendernieren werden hierzulande jährlich transplantiert, wobei der Bedarf an Spenderorganen weit höher liegt. Die Ursachen für Nierenschäden liegen häufig in anderen Volkskrankheiten begründet: als Langzeitfolge von Diabetes mellitus – hier verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung – oder Bluthochdruck, bei dem sich das Risiko sogar verdreifacht.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 15. September 2022.

Dr. Cornelia Voß
Dr. Cornelia Voß
EKFZ for Digital Health, EKFZ for Nephrological Research & Special Projects